Smart Data für KMU: Den Blick auf die Chancen richten

27. Juli 2016
Nachbericht zur Veranstaltung: „Smart Data Lösungen für mittelständische Unternehmen“ – 21.07.2016, IHK Region Stuttgart

Der Mittelstand wertet das Risiko für den Einsatz von Smart Data Lösungen oftmals zu hoch, die Chancen hingegen werden noch zu selten gesehen. Dies gilt insbesondere für die kleinen, und damit die Mehrzahl, der Mittelstandsunternehmen – 99,4 Prozent aller Betriebe in Baden-Württemberg haben weniger als 250 Mitarbeiter. Dabei dürfen gerade diese den Anschluss an die Digitalisierung unter Wettbewerbsgesichtspunkten nicht verpassen. Denn: Die richtige Analyse und Verwertung von (Unternehmens-) Daten ist mittlerweile branchenübergreifend einer der wesentlichen Treiber für die Qualitäts- und Kostenoptimierung von Unternehmensprozessen.

Wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) den richtigen Zugang zum Thema Smart Data sowie passende Lösungen speziell für ihr Unternehmen finden, war Thema der Veranstaltung „Smart Data Lösungen für mittelständische Unternehmen“ (IHK Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem SDSC-BW, 21.07.2016, Stuttgart). Experten aus Wissenschaft und Unternehmen zeigten Anwendungsmöglichkeiten, Hilfestellungen und Fördermöglichkeiten auf; untermauert von Praxisbeispielen wie der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG (Condition Monitoring) und der KPMG (Data Analytics) sowie – aus der Welt des Mittelstands – der Rolf Benz GmbH (Smart Data gestützte Prozessoptimierung) oder der Fuchs Schmierstoffe GmbH (Data Mining).

Kostenlose Erstberatung von Unternehmen
„KMU fehlt es oft an Know-how und (finanziellen) Ressourcen, um das Thema Smart Data für ihr Unternehmen gewinnbringend zu nutzen“, erklärte Andreas Meier, Projektleiter vom Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) auf der Veranstaltung. „Viele kennen aber auch noch gar nicht das Potenzial ihrer Daten und wissen nicht, wie sie sich dem Thema nähern können.“

Das SDSC-BW steht für KMU als neutraler Ansprechpartner zur Verfügung, liefert die notwendigen Informationen zur Technologie sowie Finanzierungs-/Fördermöglichkeiten und bietet eine kostenlose Potentialanalyse der Unternehmensdaten an. Liegen die Ergebnisse der Analyse vor, berät das SDSC-BW hinsichtlich weiterer konkreter Schritte zur Projektrealisation und steht als Begleiter für die Umsetzung eines tiefer gehenden Projektes zur Verfügung. „Denn wenn ein mittelständisches Unternehmen die Chancen, die sich bieten, erst einmal erkannt hat, bewegt es sich viel schneller als die Großen“, sagte Dr. Andreas Wierse, Geschäftsführer der Sicos BW GmbH, die neben dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hinter dem SDSC-BW steht.

SDSC-BW
Andreas Meier
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Bildmaterial

Das Referenten-Team, v.l.: Ramon Rank, IHK Region Stuttgart; Klaus Bauer, Trumpf GmbH & Co. KG; Mirko Hilsheimer, KPMG; Dr. Markus Scholz, KIT; Dr. Andreas Wierse, Sicos BW GmbH; Andreas Meier, SDSC-BW; Dr. Till Riedel, KIT; Dr. Matthias Marquart, Fuchs Schmierstoffe GmbH

Gut besucht: Die Veranstaltung „Smart Data Lösungen für mittelständische Unternehmen“ der IHK Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem SDSC-BW, 21.07.2016