Für jedes Unternehmen die richtige Unterstützung

19. Juli 2017
Nachbericht zur Veranstaltung: „Smart Data Lösungen für mittelständische Unternehmen“ – 12.07.2017, IHK Region Stuttgart

Denkanstöße, wertvolle Tipps, eine Portion Motivation und anschauliche Best Practices – diese positiven Impulse für den Einstieg in Smart Data Projekte erhielten mehr als 30 Vertreter des baden-württembergischen Mittelstandes bei der IHK-Veranstaltung „Smart Data Lösungen für mittelständische Unternehmen“ Mitte Juli in Stuttgart. Theoretische Hintergründe (u.a. von Dr. Till Riedel / KIT) und praktische Umsetzungsbeispiele boten den richtigen Informationsmix, um Zweifel zu Smart Data Projekten im eigenen Unternehmen zu überwinden.

„Egal in welchem Planungsstadium sich Unternehmen befinden, es gibt für jeden Bedarf die richtige Anlaufstelle“, versicherte Dr. Andreas Wierse, Geschäftsführer der Co-Organisatorin Sicos BW GmbH. Neben diversen finanziellen Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes, die in der Veranstaltung vorgestellt wurden (ganz neu z.B. in Baden-Württemberg: die Digitalisierungsprämie), erhielten die Teilnehmer dann auch konkrete Einblicke, wer sie bei der Planung und Umsetzung von Smart Data Projekten effektiv unterstützen kann.

Vorgehen und Lösungswege für Einsteiger
„Mit dem Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) finden kleine und mittlere Unternehmen, die noch gar nicht recht wissen, wie sie sich dem Thema nähern sollen, den richtigen Ansprechpartner“, motivierte Andreas Meier, Projektverantwortlicher am SDSC-BW, die anwesenden Mittelständler. „Wir kommen zu Ihnen ins Haus, beantworten Ihre Fragen, zeigen Ihnen Möglichkeiten auf und unterziehen Ihre Daten einer kostenlosen Potentialanalyse.“ Im Anschluss berät das SDSC-BW auch im Hinblick auf eine konkrete Projektrealisation. Meier wies explizit darauf hin, dass das SDSC-BW auf jeden Fall noch bis Ende dieses Jahres läuft und noch freie Kapazitäten für Potentialanalysen hat.

Innovative und zukunftsfähige Lösungen Mit der Feststellung „Alle sammeln Daten und speichern sie ab, aber wissen nicht, was sie damit machen sollen“ stieg Alexander Stärk von der Bosch Software Innovations GmbH in die die Thematik ein. Mit der Bosch IoT Suite stellte er eine IoT-Plattform für Projekte im Internet der Dinge vor. Diese können die Unternehmen eigenständig nutzen, um ihre Daten auszuwerten (als Platform as a Service – PaaS). „Es handelt sich um einen Grundbaukasten von Analytics-Werkzeugen, für die wir – bei Bedarf – auch Beratungsdienstleistungen anbieten“, ergänzte sein Kollege Dr. Alexandr Savinov. Die anwesenden Unternehmen erhielten einen Link, unter dem sie die Bosch IoT Suite kostenlos testen können.

Beschleunigung von Innovationszyklen Auch das Smart Data Innovation Lab (SDIL) präsentierte sich als Anlaufstelle für Unternehmen, die bereits wissen, wohin die Reise gehen soll. Das SDIL bietet Big Data Forschern eine einzigartige Möglichkeit, eine große Palette von Big Data- und In-Memory- Technologien für Forschungsprojekte kostenfrei einzusetzen. Industrie und Wissenschaft arbeiten an dieser Stelle eng zusammen, um die bestehende Lücke zwischen akademischer Forschung und Industriefragestellungen durch einen daten-getriebenen Innovationszyklus zu schließen. „Forscher haben Hunger nach echten Daten, Unternehmen fehlen oft das Know-how und die technischen Grundlagen“, erklärte Plamen Kiradjiew von IBM, der für das SDIL sprach. „So entsteht bei der gemeinsamen Umsetzung von Industrie-Projekten eine Win-Win-Situation.“

Maschinenausfälle einfach weggefräst Wie ein gemeinsames Smart Data Projekt mit dem SDSC-BW konkret laufen kann, erläuterte zum Abschluss Daniel Weiss von der Hermle AG, die Fräsmaschinen für alle Branchen produziert. Der Mittelständler aus Gosheim setzte mit dem Solution Center ein Predictive Maintenance- Projekt erfolgreich um. „Mit Hilfe der Smart Data-Analyse des SDSC-BW konnten wir die Wartungsintervalle unserer Fräsmaschinen deutlich reduzieren“, berichtete er den Anwesenden mit einer guten Portion Begeisterung.

Alle Sprecher standen am Ende der Veranstaltung bei einem „Get Together“ für Fragen und Gespräche zur Verfügung. „Diese Möglichkeit wurde auch schon in der Pause rege genutzt“, freut sich Ramon Rank, Technologietransfermanager der IHK Region Stuttgart, über den Erfolg des Veranstaltungskonzepts.

Leseempfehlung im Zuge der Veranstaltung: „Smart Data Analytics: Mit Hilfe von Big Data Zusammenhänge erkennen und Potentiale nutzen (De Gruyter Praxishandbuch)“ von Dr. A. Wierse und Dr. T. Riedel; Website zum Buch.

SDSC-BW
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Bildmaterial

BU: IHK-Veranstaltung – Smart Data Lösungen für mittelständische Unternehmen, 12.07.2017, von links: Dr. A. Savinov / Bosch, A. Stärk / Bosch, Dr. T. Riedel / KIT, R. Rank / IHK Region Stuttgart, A. Meier / SDSC-BW, Dr. A. Wierse / Sicos BW, D. Weiss / Hermle AG (Quelle: Sicos BW)